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Immobilienpreise in Basel - was kosten Immobilien in der Metropole?

Überall in der Schweiz steigen seit Jahren die Immobilienpreise. In manchen Regionen schneller in anderen weniger Schnell. Aber kaum irgendwo so drastisch, wie in Basel. Wir schauen uns an, wie die Entwicklung in diesem Kanton vorangeht und zeigen auf, was Immobilien hier kosten. 

Der Immobilienpreisindex in Basel - wie stark sind die Preise gestiegen?

Hört man auf die Meinungen der Menschen, dann wird alles unerschwinglich. Verdoppelungen und Verdreifachungen der Preise sollen es sein. Nun gut, sehen wir uns mal die Entwicklung des Preisindex in Basel an: 

Immobilienpreisindex für Basel
Jahr Indexwert
1998 100
2001 110
2004 116
2007 130
2010 152
2013 178
2016 192
2019 198

Und hier die Entwicklung in der Grafik:

Zu sehen ist, dass sich die Preise im Durchschnitt tatsächlich verdoppelt haben. Allerdings nicht in einem Zeitraum von wenigen Jahren, sondern eher in einem langfristigen Vergleich, seit der Zeit von 1998. So zumindest die Daten aus dieser Quelle: https://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/basler-haeuser-und-wohnungen-werden-immer-teurer

Doch wie ist dieser Anstieg zu erklären? Aus den politisch linken Lagern sind es Verwerfungen am Markt. Schamlose Investoren, die Immobilien kaufen, sie aufpolieren und dann an wohlhabendere Schichten vermieten. Doch das ist so nicht der Grund. Klar gibt es Investoren, denen die Preise egal sind. Der Immobilienmakler Basel kennt das aus der Praxis. An ihn wenden sich immer wieder Kunden, denen der Preis egal ist. Hauptsache, sie können ihr Erspartes von dem Zusammenbruch der Welt retten, der bald kommen würde. 

Doch hierbei sollte man bedenken, dass die Inflation auch eine Rolle spielt. Würde man 2% jährlich unterstellen, und das seit 1998, dann sammelt sich da schon einiges an: An der Zahlenreihe ist zu erkennen, dass in 20 Jahren die Inflation zu 46% an den Preissteigerungen beteiligt ist. Das heißt, mit oder ohne besondere Vorkommnisse, wären die Preise für Immobilien in Basel gestiegen. 

Die zusätzlichen Steigerungen sind wohl ein Umstand, der in den meisten Nationen der Welt ein Problem ist. Niedrige Zinsen sorgten dafür, dass die Menschen allgemein eine niedrige Rendite für Anlagen akzeptieren. Wer früher eine Immobilie kaufte, der wollte 5-7% pro Jahr an Verzinsung erreichen. Heute gibt man sich schon mit 2% zufrieden. Daher sind solche Käufer bereit das doppelte für ein Objekt zu bezahlen. 

Was kosten Immobilien in Basel aktuell?

Hier noch ein Überblick über die aktuellen Immobilienpreise in Basel:

Häuser und Wohnungen kosten im Durchschnitt ungefähr gleich. Für 100 qm Wohnfläche müssen die Bürger heute fast eine Million Franken bezahlen. Billig war es nie in Basel, aber die aktuellen Preise übersteigen dann doch tatsächlich die finanziellen Möglichkeiten der Bewohner.