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Bachelorarbeit lektorieren lassen - warum ist das so wichtig?

Personaler in Unternehmen sind wie eine Blackbox. Man setzt sie einem Reiz aus und dann schaut man was passiert. Leider kann man immer wieder feststellen, dass häufig Willkür vorherrscht und sich das Verhalten in gleichen Situationen nicht gleicht. Es ist schwer daraus sichere Regeln abzuleiten für Bewerber. Dem einem sind Auslandpraktika wichtig, für die andere ist Berufserfahrung das A und O. Man kann es als Bewerber kaum jemandem zu 100% recht machen. Doch bei einer Angelegenheit sind sich die meisten einige: gute Noten sind immer ein ganz großer Vorteil. Daher sollten Studenten alles daran setzen, dass das so ist. Vor allem bei der Bachelorarbeit ist ganz große Vorsicht angesagt. 

Warum die Bachelorarbeit eine gute Note haben muss!

Personaler suchen nach Mitarbeitern, die aus eigenem Antrieb heraus das Bedürfnis haben Perfektion zu liefern. Sie suchen nach Leuten mit hoher Eigenmotivation, die vor allem dann nicht schlapp machen, wenn mal etwas keinen Spaß macht. Leistung sollte für sie eine Art Grundprinzip sein. Zudem müssen sie in der Lage sein Probleme auf herausragende Art lösen zu können. Ein optimaler Test dafür ist die Bachelorarbeit. Ihr Resultat sagt viel mehr über den Charakter eines Menschen aus als über die fachliche Qualifikation. Aus diesem Grund muss der Inhalt absolut top sein. Zudem ist es wichtig beim Thema Lektorat Bachelorarbeit kräftig zu investieren. Denn in die Note fließen beiden Faktoren mit ein. Es ist wichtig jemanden die sprachlichen Fehler korrigieren zu lassen. Am besten auch die fachlichen, wenn das geht. Warum?

Ganz einfach. Die Bachelorarbeit könnte man als ein Projekt betrachten, wie es in der Arbeit die Regel ist. Es gibt eine Deadline und ein Problem zu bearbeiten. Alles andere was dazwischen passiert ist Sache der Student:innen. Hier zeigt sich, wer es ernst meint und wer sich mit dem Minimum zufrieden gibt. Es gibt für das Vorhaben genug Zeit. Sie sollte ausreichen, um das Projekt zu einer idealen Lösung zu führen. In dem Fall wäre das die Bestnote. Alles andere könnte man als Fahrlässigkeit deuten. Als Personaler fragt man sich nämlich bei durchschnittlichen Noten: Wird sie oder er es im Job genauso machen? Anvertraute Projekte nur mittelmäßig lösen? Braucht man solche Leute in der Firma? 

Natürlich ist das zum Teil Willkür. Es berücksichtigt nicht, dass manche Studenten nicht aus reichem Hause kommen. Sie müssen häufig für ihr Geld arbeiten, um sich zu versorgen und sie haben weniger Zeit für die Bachelorarbeit. Allerdings sieht man diese Arbeitszeiten dann in den Zeugnissen in der Bewerbung. Jemand, der fast das ganze Studium über 15-20 Stunden nebenher als Werkstudent gearbeitet hat, bei dem drückt man dann ein Auge zu. 

Für alle anderen heißt es: hängt euch rein und lasst die Arbeit vom Lektor überarbeiten, von Freunden lesen und von jedem durchsehen, der sinnvollen Input geben kann. Die Note muss gut werden, unbedingt. 

Warum die Mathe-Noten gut sein sollten

Hier wird es wieder ein bisschen spekulativ. Von einem HR Mitarbeiter habe ich gehört, dass dieser Studenten bevorzugt, wenn sie gute Mathe-Noten haben. Alle anderen Fächer waren ihm egal. Er war der Ansicht, dass diejenigen, die in Mathe gut sind, einfach besser in der Lage sind logisch zu denken. Ihre Fähigkeit Probleme zu lösen sei besser ausgeprägt. 

Grundsätzlich kann man dem schon zu einem gewissen Grad zustimmen. Allerdings muss ich sagen, dass ich selbst eine vier hatte im Grundstudium. Damals hatte ich mir so viele schwere Fächer gleichzeitig im Semester zugemutet, dass ich in Mathe nur so viel gelernt hatte, dass ich gerade so durchkomme. Ich hätte schon besser sein können, doch hat mir einfach die Zeit gefehlt, weil ich für die anderen Fächer viel machen musste. Aber wer dieses Problem nicht hat, der sollte sich die Zeit nehmen und sich gerade bei Mathe mit Sorgfalt auf die Prüfung vorbereiten.